© Panagiotis Giatsios

 

Was müsst ihr unbedingt machen:

Besuch der Meteora-Klöster (Highlight) - Besuch des Naturkunde- & Pilzmuseums und des Kulturmuseums - Spaziergang durch die Gassen Kalambakas - Essen in einer der vielen, traditionellen Tavernen

 

Eines vorneweg - ich schreibe hier keinen klassischen Reiseführer, wie ihr sie vielleicht von anderen Seiten kennt, wo euch alle Aktivitäten im Detail aufgelistet und Geheimtipps verraten werden. Denn Geheimtipps z.B. sind keine Geheimtipps mehr, wenn man sie ins Internet stellt. Ich will euch nur einen kleinen Sneak-Peak über verschiedene Regionen Griechenlands geben, sodass ihr Lust darauf bekommt, dieser selber zu entdecken. Und jetzt viel Spaß beim Lesen... :)

 

Kalambaka, meine Heimatstadt, liegt zwischen Nord- und Mittelgriechenland in der Region Thessalien. Die Stadt selbst ist ein relativ kleiner, verschlafener und unscheinbarer Ort. Wenn man sich aber anschaut, wo die Stadt angrenzt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Denn Kalambaka liegt direkt am Fuße der Meteora-Felsen und Klöster. Diese unwirklich erscheinende Felsformation hat etwas mystisches an sich, etwas aus einer anderen Zeit. Das erkannten auch die Macher von HBOs „Game of Thrones“ und nutzten die Meteora, wie sie von den Einheimischen genannt werden, als Vorlage für „The Eyrie“. Viele Jahre zuvor kämpfte aber auch schon James Bond „In tödlicher Mission“ gegen diverse Bösewichte auf den Felsen.

 

Aber nicht nur die Felsen allein sind imposant, die darauf gebauten Klöster sind das eigentliche Highlight. Knapp 1000 Jahre ist es schon her, dass sich dort ein kleiner Mönchsstaat bildete und über viele, hunderte von Jahren hinweg kamen immer mehr Klöster hinzu, von denen heute einige noch sehr gut erhalten über Kalambaka „schweben“ und zum UNESCO-Welterbe zählen. Zur Zeit des Befreiungskampfes stellten die Klöster außerdem einen sicheren Zufluchtsort für verfolgte Christen dar, denn der Zugang zu den Klöstern war für außenstehende alles andere als ungefährlich. Mehr möchte ich jedoch nicht zu der Geschichte verraten, denn am besten hört ihr euch diese und weitere Geschichten einfach vor Ort an. Was noch wichtig zu erwähnen ist, ist die Kleiderordnung in den Klöstern. Männer dürfen beim Betreten keine kurzen Hosen tragen und Frauen müssen ihre Schultern bedecken und mindestens knielange Röcke tragen. Man kann sich zwar ersatzweise „Kleidung“ in den Klöstern kaufen, ich würde mir dies an eurer Stelle jedoch sparen und das Geld in gutes Essen investieren ;)

 

Neben Meteora gibt es außerdem noch weitere Aktivitäten, welche man in Kalambaka unternehmen kann. Da ist zum Beispiel das "Natural History Museum of Meteora and Mushroom Museum" (Naturkunde- & Pilzmuseum), welches mit viel Liebe zum Detail geplant und aufgebaut wurde. Die Region um Kalambaka ist nämlich für seine außergewöhnlich große Vielfalt an Pilzen bekannt, über die ihr euch unter anderem in diesem Museum erkundigen könnt. Aber auch eine Vielzahl von Tierpräparaten findet ihr in diesem Museum. Egal ob exotische Tiere oder einheimische Arten, die Auswahl kann sich sehen lassen. Ein weiteres, sehenswertes Museum ist das "Greek Education Museum" (griechisches Kulturmuseum), wenn auch relativ klein, lohnt sich ein Besuch definitiv. Dort kann man sich zum Beispiel die Revolution der griechischen Schulbücher anschauen oder auch Karten, Bilder und Bücher mit regionalem Bezug. Außerdem sind dort ein Nachbau eines alten Klassenzimmers und Pausenhofspiele von damals vorhanden.

 

Hat man dies alles gemacht (oder auch nicht), sollte man sich die Stadt auch abseits der Hauptstraße anschauen. Ich persönlich würde euch empfehlen, in Richtung der Meteora-Felsen zu spazieren. Man kommt vom Zentrum nicht auf alle Felsen, aber je nachdem, welchen Straßen man nimm, kommt man ziemlich nah bis direkt an die Felsen ran. Für welche Route ihr euch entscheidet, überlasse ich euch. Vor Ort kann man sich ganz einfach im Tourismuszentrum informieren und sich auch eine Karte der Stadt holen. Falls ihr das Glück habt, an einem Freitag in der Stadt zu sein, dürft ihr übrigens nicht den großen Wochenmarkt verpassen. Dort findet ihr eine riesige, frische/regionale/saisonale Auswahl an Produkten aller Art. Der Markt beginnt früh morgens ab ca. 7/8 Uhr und ist meist gegen 12/13 Uhr schon relativ leergekauft.

 

Was weitere Foodspots betrifft, muss ich zugeben, ist Kalambaka nicht sehr vielfältig. Meist stehen die gleich traditionellen Speisen auf den Karten. Das heißt aber nicht, dass diese nicht unglaublich lecker sind und sich ein Besuch der Tavernen nicht lohnt. Gute Beispiele dafür sind die (familiengeführten) Tavernen „Efrosino“ und „Gardenia“ im Nachbarort Kastraki. Seid ihr auf Süßes aus, gibt es in Kalambaka ebenfalls viele Alternativen. Zum Beispiel die Konditorei „Babitsas (Vavitsas)“, wo ihr die berühmte Sokolatopita (griechischer Schokokuchen) bekommt. In Griechenland einzigartig ist aber die Kombination aus Creme und Walnusskuchen Namens „Spatoula“, welche ihr bei der Konditorei „Kyvelia/Pampiris“ bekommt.

 

Ich hoffe, dass ihr einen kleinen Einblick bekommen habt, wie ihr 48 Stunden in Kalambaka verbringen könnt. Falls ihr noch Fragen dazu habt, meldet euch gerne über das Kontaktformular bei mir und ich beantworte gerne eure Fragen.

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